Hexenrede

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über mich

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Ich bin eine Solitary-Wicca (freifliegende Hexe), die keinem Coven angehört und lebe meine persönliche Freiheit ohne hierarchische Strukturen und lebe meine Überzeugung.
Die Grundsätze der Wicca-Tradition, das Leben im Einklang mit der Natur sind mir dabei sehr wichtig.

Kräuterteemischungen auf Anfrage

Meine Spezialteemischungen sind aus rein bioligischer
Handsammlung, aus den Bergen und vom Eigenanbau. Muntermachertee, Antidepressionstee, Gute-Nacht-Tee, Magen-Darmtee, Kopfschmerztee, Kindertee, Wohlfühltee, Frauenleidentee, Dies ist nur eine kleine Auswahl meiner besonderen Mischungen. Alle Mischungen werde ich in diesem Blog unter label "Kräuterspezialmischungen" veröffentlichen. und während du meinen Blog anschaust hör dir diese wunderschöne Musik samt Video von Deep Forest the hymn und viele andere... Gifs
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Freitag, 3. Juli 2015

Wicca Jahreskreis und Hexentanzplätze

Der Wicca-Jahreskreis und die 8 Hexenfeste

Der Wicca-Jahreskreis ist eine Allegorie, die den Wechsel der Jahreszeiten bzw. des Jahreslaufes innerhalb des Jahres beschreibt und von einem achtspeichigen Wagenrad (eng. "wheel of the year") symbolisiert wird.

Dieses System der 8 Feste (vier keltische Hochfeste oder Feuerfeste und vier Sonnenfeste) ist in dieser Form den älteren heidnischen Kalendern unbekannt und ist eine neue Kombination von verschiedenen älteren Traditionen durch die Wicca-Religion.
Das Symbol des Jahresrades (mit vier Hochfesten) ist aber tatsächlich keltischen Ursprungs und könnte sogar noch auf die vorkeltischen Erbauer der archäoastronomischen Kreisgrabenanlagen und Steinkreise zurückgehen (dort jedoch als Radkreuz mit den vier Sonnenfesten).

In Wicca oder in den davon beeinflussten neopaganen Religionen, werden natürliche Prozesse als zyklisch angesehen. Der Zeitablauf innerhalb eines Jahres, aber auch die Entwicklung des Menschen von der Geburt bis zum Tod, werden daher ebenso als zyklisch angesehen.
Diese Zyklen werden auch mit dem Tod und der Wiedergeburt des Gottes und der Fruchtbarkeit der Göttin in Verbindung gebracht.
Die 8 Haupt-Feiertage, genannt Sabbats, richten sich nach dem Jahreslauf (die teils nach festen Daten, teils nach natürlichen oder astrologischen Ereignissen berechnet werden).
Die Feste werden meistens im großen Stil wie eine "Party" gefeiert, ggf. gerne auch von mehreren Coven gemeinsam, falls ausreichend Platz dafür vorhanden ist.
Diese Feste wurden von unterschiedlichen frühen Kulten und Religionen, insbesondere keltischen und germanischen Ursprungs, übernommen.
Bei den Inselkelten waren ursprünglich nur die vier Hochfeste (Samhain, Lugnasad, Imbolc und Beltane) bekannt.


Die Feier der Sonnenwenden kam erst durch die germanische Eroberung hinzu, während die Tagundnachtgleichen von den Kelten und Germanen niemals gefeiert wurden, im Gegensatz zu den älteren vorindoeuropäischen Megalithkulturen, die offenbar sowohl Sonnenwenden als auch die Tagundnachtgleichen feierten.
Bei Festen, die später auch eine christliche Überformung erhielten, wird in der untenstehenden Auflistung jeweils darauf hingewiesen.

Der Jahreskreis beginnt der keltischen Tradition folgend mit Samhain, dem keltischen Neujahrsanfang.
Neben den 8 Sabbat-Festen gibt es die 13 Esbats, die zu Ehren der Göttin bei Vollmond (manchmal auch Schwarzmond) veranstaltet werden.
Bei ihnen handelt es sich um magische Arbeitstage.
Gefeiert wird immer in der Form der Hexenringe.


Licht- / Feuer-Feste, Mondfeste oder Große Sabbate 

Die vier Feuerfeste gelten als die "höheren" Festtage und werden daher auch als Große Sabbate bezeichnet. Sie liegen jeweils genau in der Mitte zwischen zwei solaren Festen, und werden deshalb auch als Kreuz-Viertel Tage bezeichnet.
Für die Bestimmung der genauen Daten der Drei-Viertel Tage gibt es je nach Tradition unterschiedliche Vorgehensweisen. Traditionellerweise werden die mit den Kalenden übereinstimmenden Daten verwendet, in anderen Traditionen werden diese auch kalendarisch genau zwischen den solaren Festen gefeiert:

Sonnenfeste oder Kleine Sabbate 

 

 

Die vier solaren Feste, die nach astronomischen Konstellationen des Sonnenstandes bestimmt werden, werden auch als Kleine Sabbate bezeichnet und sind:

Hemisphären 

Das Wicca typische Jahresrad hat seinen Ursprung auf der Nordhalbkugel.
Auf der Südhalbkugel werden deshalb die einzelnen Feste meistens, entsprechend der umgekehrten Jahreszeiten, in umgekehrter Reihenfolge gefeiert, d. h. Jul im Juni zur dortigen Wintersonnenwende und Litha im Dezember zur dortigen Sommersonnenwende.
Manche Wicca auf der Südhalbkugel behalten aber auch die Festtagstermine der Nordhalbkugel bei.

Eine weit verbreitete Rechenmethode ist die folgende
  1. Samhain - Beginn des Winterhalbjahres und Neujahr der Hexen, 11. Neumond im Kalenderjahr (10.November 2007)
  2. Yule - Wintersonnwende, 21. Dezember fix
  3. Imbolc - 2. Vollmond nach Yule, (22. Januar 2008)
  4. Ostara - Frühjahrstagundnachtgleiche, 21. März fix
  5. Beltane - Beginn des Sommerhalbjahres, 5. Vollmond nach Yule, (20. April 2008)
  6. Litha - Sommersonnwende, 21. Juni fix
  7. Lammas - 8. Vollmond nach Yule, (18.Juli 2008)
  8. Mabon - Herbsttagundnachtgleiche, 21. September fix


In Gerald Gardners Bricket Wood Coven wurden ursprünglich nur die vier keltischen Hochfeste mit den ursprüngliche Namen Halloween (Samhain), Candlemas (Imbolc), Beltane und Lammas (Lugnasad) gefeiert, wobei Beltane als wichtigstes Fest angesehen wurde.
Gegen 1958 begann der Coven auch die vier solaren, eher dem germanischen Kontext entstammenden Feste zu feiern.
Dieses wurde von Gerald Gardner, der mit Ross Nichols (dem Gründer des Ancient Druid Order to found the Order of Bards, Ovates and Druids (OBOD)) befreundet war, ausdrücklich begrüßt, da im keltischen Neuheidentum auch die Sonnenwenden gefeiert wurden (im Gegensatz zu den historischen Kelten, die weder die Sonnenwenden noch die Tagundnachtgleichen feierten).
In vielen neodruidisch orientierten neopaganen Religionen wurden daraufhin im Gegenzug die vier Wicca-Hochfeste aufgenommen und so in beiden Religionen die gleichen acht Feste gefeiert.

Übersicht

Fest Datum Sonne im Zeichen
Samhain Nacht auf den 1. November ≈ 15°
Jul 21. - 23. Dezember (Wintersonnenwende)
Imbolc 2. Februar ≈ 15°
Ostara 21 - 23. März (Frühlingstagundnachtgleiche)
Beltane 1. Mai ≈ 15°
Litha 21. Juni (Sommersonnenwende)
Lughnasadh 1. und 2. August ≈ 15°
Mabon 21. - 24. September (Herbsttagundnachtgleiche)

 

Samhain - siehe im Blog label Hexenseite

Jul 

Jul (Mittwinter, Wintersonnenwende, Feill Fionnain im Pecti-Wita, Alban Arthan im Caledonii-Wicca, christl. Weihnachten) wird vom 20. bis zum 25. Dezember gefeiert – meistens am 21. Dezember, in der längsten Nacht des Jahres.
Mit der Wintersonnenwende wird die Wiedergeburt des geopferten Jahresgottes bzw. der Tod des Stechpalmenkönigs (Gott des abnehmenden Jahres) und dessen Ablösung durch den Eichenkönig (Gott des zunehmenden Jahres) gefeiert.
Traditionsgemäß werden in dieser Nacht zahlreiche Feuer und Kerzen entzündet, um die Rückkehr des Lichts herbeizubeschwören.
Die Feierlichkeiten werden oft kurz vor Sonnenaufgang angesetzt, so dass das Aufgehen der Sonne wie eine Antwort auf die rituellen Bemühungen erscheint.
Der Vorgang soll auch daran erinnern, dass auf jeden Tod eine Wiedergeburt folgt.
Viele der christlichen Traditionen stammen ursprünglich von diesem Fest ab (Mistelzweig, Dekoration eines Baumes mit Kerzen als Symbol der Rückkehr des Lichtgottes).

Imbolc 

Imbolc (ausgesprochen: „Imbolk“) (Brigid, Brigantia, Tag der Birgit, Lupercalia, Panfest, Oimelc, Fest der Fackeln, Candelaria in Mexiko, kathol. Mariä Lichtmess) wird am 1. und 2. Februar gefeiert.
Es ist ein Fest der Reinigung und des Lichts und ist der Göttin Brigid (auch Bride, Brigitte, Bridget) gewidmet. Die Göttin ist zu dieser Zeit im Jahreszyklus eine Jungfrau.
Im alten Rom wurde der Tag zu Ehren der Göttin Februa mit Fackel Festzügen und Kerzen als Zeichen der Reinigung und Sühne begangen. Manche Wicca setzen sich eine Krone mit brennenden Kerzen auf den Kopf. Da der Tag die Kräfte der Sonne und des Feuers, und damit Licht und Inspiration symbolisiert, wird er gern für Initiationsrituale genutzt.
Im katholischen Glauben wurde der Tag als Lichtmess übernommen – dem Tag, an dem die Kerzen geweiht werden.
Der Adventskranz wird aus dieser Sicht als in der Tradition der brennenden Krone stehend gedeutet.

Ostara 

Ostara (Frühlingstagundnachtgleiche, Alban Eiler im Caledonii-Wicca, christl. Ostern) wird vom 20. bis zum 23. März gefeiert.
Das Frühlingsfest symbolisiert die Zeit des Neuanfangs. Mit ihm im Zusammenhang stehen der Frühjahrsputz und die Frühlingsdiät (zur Reinigung und Entschlackung des Körpers), sowie die heute noch bekannte Tradition des Ostereieranmalens.
In der Wicca-Religion bedeutet die gleiche Länge von Nacht und Tag, dass das Licht nun die Dunkelheit überholt und die Göttin erwacht und Fruchtbarkeit über die Erde bringt.
Bei den Germanen war dieser Tag möglicherweise einer Göttin (Ostara, Eostre oder Austro) gewidmet – Ostermond ist als altdeutscher Begriff für April überliefert.
Die historische Authentizität dieser hypothetischen Göttin ist jedoch sehr umstritten (siehe auch Ostara).

Beltane 

Beltane (ausgesprochen: „Bell-täin“) (Bealtinne im Caledonii-Wicca, Walpurgisnacht / Walburga im Wiccatru, Tana im Stregheria, Rudemas in Mexiko), eines der wichtigsten Feste, wird in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai gefeiert.
Man entzündet Beltane-Feuer (Maifeuer), um die Fruchtbarkeit der Göttin und ihre Vereinigung mit dem Gehörnten zu feiern. Die Verbindung des Maibeginns mit Fruchtbarkeit kennt nicht nur der Wicca-Kult: auch der traditionelle deutsche Maibaum wird als Phallussymbol gedeutet.
Die Sexualität wurde an diesem Fest als etwas natürliches angesehen.
Im Zuge der Missionierung wurde im Mittelalter daraus die Walpurgisnacht gemacht in der die Hexen sich angeblich auf dem Blocksberg versammelten, ihren Hexensabbat abhielten und mit dem Teufel buhlten.

Litha 

Litha (ausgesprochen: „Litta“) (Mittsommerfest bzw. Mittsommernacht im Wiccatru, Sommersonnenwende, Feill Sheathain im Pecti-Wita, Alban Hefin im Caledonii-Wicca, christl. Johannistag) wird zwischen dem 20. und 26. Juni gefeiert, weil am 21. Juni die Sonne an ihrem höchsten Punkt steht und diese Nacht somit die kürzeste des Jahres ist.
Es wird um Freudenfeuer getanzt oder über Feuer gesprungen, um Fruchtbarkeit, Reinigung, Gesundheit und Liebe zu fördern.
Das Christentum kennt den 24. Juni als Johannistag oder Johannisfest.

Lughnasadh 

Lughnasadh (ausgesprochen: „Luu-na-ssah“) (Lammas, Lúnasa, Conucopia im Stregheria, Thingtide im Wiccatru, Fest des Lichtgottes, Fest des Brotes, Kräuterweih, Fest des Wassers) wird am 1. und 2. August gefeiert.
Ursprünglich wurde es nicht an genau diesem Datum gefeiert, sondern mit der ersten Reife, also der ersten Ernte. Es ist das Fest der Fülle und des Überflusses, bei dem man den Göttern mit Opfergaben für die blühende Natur und das reife Korn dankt und sie um eine reiche Ernte bittet.
Neben Beltane diente das Fest auch dazu, menschliche Bindungen zu weihen.
Der Name Lughnasadh bezieht sich auf den keltischen Lichtgott Lugh, der zum mythologischen Göttergeschlecht der Túatha Dé Danann zählt. Der alternative Name Lammas ist angelsächsisch-christlichen Ursprungs und daher im Wiccatum heute weniger gebräuchlich.

Mabon - siehe im Blog label Hexenseite

Orte 

 Blick vom Hexentanzplatz auf Thale - Bodental um 1900

Im Ostharz südlich Thale gibt es den besonders in Norddeutschland bekannten Hexentanzplatz, im Tal der Bode auf erhöhter Position gelegen.
Die Menhire von Carnac, an der Atlantikküste, im südlichen Teil der Bretagne.

Die göttlichen Schwingungen der Eneregie veranlassen bis heute moderne Druidenorden Prozessionen dorthin zu führen.

Dort werden rituelle Traditionen an bestimmten Jahrestagen wie der Walpurgisnacht durch Feiern gepflegt.
Die Externsteine, im Teutoburger Wald, Treffpunkt vieler Hexentreffen und Sabbate.



Von der im Bodetal gegenüberliegenden Rosstrappe aus soll einst eine Reiterin im Galoppsprung das Bodetal hinüber zum Hexentanzplatz überquert und dabei einen bis heute sichtbaren Hufabdruck im Fels hinterlassen haben.
Stonehenge, das mittlerweilen zum Unesco Kulturerbe zählt.
mein ganz persönlicher Kraft-Platz, am Pillberg bei Schwaz, Tirol


Rolle des Hexensabbats in den Hexenverfolgungen 

Der Vorwurf einer Teilnahme am Hexensabbat spielte in Hexenprozessen oft eine Schlüsselrolle.
Als Hexentanzplatz oder Teufelstanzplatz wurden in der Zeit der Hexenverfolgungen viele Örtlichkeiten in Europa bezeichnet, an denen sich die Angeklagten in den Hexenprozessen angeblich zu geheimen Hexenversammlungen getroffen haben sollen.
Anlass soll zum Beispiel der Hexensabbat in der Walpurgisnacht gewesen sein.
 Stonenege - der Opferstein
Man glaubte, dass sich dort Zauberer beziehungsweise Hexen mit dem Teufel auf den so bezeichneten Bergen oder Flurstücken versammelt hätten.
Die Richter forderten in den Hexenprozessen von den Angeklagten die genaue Aufzählung der besuchten Teufelstanzplätze (also einen genauen Ort der Teilnahme am Hexensabbat) und eine Besagung (Denunziation) der Namen weiterer Teilnehmer der Treffen.
 Bild von Goya
Auch diese denunzierten Menschen wurden dann verhaftet und angeklagt, und es kam zu den sogenannten Kettenprozessen mit vielen Hinrichtungen.

Hexentanzplätze 

Von den Hunderten angeblicher Hexentanzplätze seien als Beispiele genannt:
  • Im Harz die Felserhebung Hexentanzplatz bei Thale, der Berg Brocken und der Hexentanzplatz (auch Ellrichblick) bei Walkenried.
  • Im Jahr 1597 wurde Anna Dietrich beschuldigt, sie sei auf dem Hexentanzplatz Kesslertanz bei Rinderbügen in Hessen gewesen.
  • Peter Essenkemper gestand im Jahr 1631 unter der Folter, er habe elf Tanzplätze in und bei Menden in Westfalen besucht. Die genannten Versammlungsplätze in den Mendener Prozessen finden sich an Mendener Lokalitäten („am hohen Graben am Kreuzweg“), am Romberg (Rodenberg), am untersten Stein bei Hemers Garten, „uf dem Brocke in Oesbern“, auf dem Kirchhofe in Schwitten, in Boinkhausen, in Holthausen (Holzen), „auf der Heide“ in Wimbern, in Balve, „uf dem Dieke“ bei Fröndenberg, „auf der Lehmkuhlen“ bei Unna und viele andere mehr.
  • Im Nockalmgebiet im Salzburger Land (Österreich) der Hexentanzplatz auf der Klölingnock.
  • Die „Hexmatt“ in Pratteln (Basel-Landschaft/Schweiz)
Hexenring ist das biologische Phänomen das wir so oft bei Pilzen finden und zu dem die Hexentänze in Verbindung stehen.



Die Annahme, dass alle Hexen irgendwann einmal daran teilgenommen haben müssten, bewog die Ankläger, bereits als Hexen Angeklagte zu fragen, wen sie dort gesehen und getroffen hätten.
Spätestens unter der Folter benannten die Beschuldigten dann ihre vermeintlichen Mitgenossen.
Aufgrund der so erpressten Aussagen - der so genannten Besagung - konnten weitere angebliche Teilnehmer an einem Hexentreffen angeklagt werden. Dies führte nicht selten dazu, dass sich die einmal in einer Region begonnenen Hexenprozesse schnell ausweiteten (Hexenjagd).
Bezeichnenderweise wurde jedoch keine einzige „Hexe” verurteilt, weil sie auf frischer Tat auf einem Hexensabbat erwischt worden wäre.
 Manche Hexentheoretiker lehnten den Glauben daran ab und stellten die Untersuchung von Schadenszauber - auch mittels der von der Inquisition erlaubten Folter - ins Zentrum ihrer Verhörsanweisungen.


Take care about everything you say, you think and you write......
blessed be
Hexenessel

Fliegenpilz Prachtexemplar

Fliegenpilz Prachtexemplar
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