Hexenrede

HEXEN LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR HEXEN LASSEN ANDERE IN FRIEDEN LEBEN HEXEN SIND GEGEN GEWALT HEXEN SIND KEINE SATANISTEN HEXEN TÖTEN KEINE TIERE HEXEN SIND KEINE SEKTEN UND KEINE SEKTENMITGLIEDER HEXEN MACHEN WAS SIE WOLLEN, WENN SIE DABEI KEINEM ANDEREN SCHADEN: DIE HEXENREDE: TU WAS DU WILLST SOLANGE ES NIEMANDEM SCHADET: SO SEI ES !!!

über mich

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Ich bin eine Solitary-Wicca (freifliegende Hexe), die keinem Coven angehört und lebe meine persönliche Freiheit ohne hierarchische Strukturen und lebe meine Überzeugung.
Die Grundsätze der Wicca-Tradition, das Leben im Einklang mit der Natur sind mir dabei sehr wichtig.

Kräuterteemischungen auf Anfrage

Meine Spezialteemischungen sind aus rein bioligischer
Handsammlung, aus den Bergen und vom Eigenanbau. Muntermachertee, Antidepressionstee, Gute-Nacht-Tee, Magen-Darmtee, Kopfschmerztee, Kindertee, Wohlfühltee, Frauenleidentee, Dies ist nur eine kleine Auswahl meiner besonderen Mischungen. Alle Mischungen werde ich in diesem Blog unter label "Kräuterspezialmischungen" veröffentlichen. und während du meinen Blog anschaust hör dir diese wunderschöne Musik samt Video von Deep Forest the hymn und viele andere... Gifs
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Donnerstag, 17. Dezember 2015

Jul- Wintersonnenwende

Jul, die Wintersonnenwende gehört zu den vier solaren Festen der kleinen Sabbate. 

Das Julfest ist ein nordeuropäisches Fest der Wintersonnenwende. In den skandinavischen Sprachen heißt Weihnachten heute jul oder jol, im Finnischen joulu, im Englischen besteht der Begriff Yule und im Sölring (Sylter Friesisch) heißt es Jül oder Jööl.

Ihr könnt die gesamte Übersicht der Wicca Jahreskreise und ihre Zugehörigkeit in meinem Post Wicca-Jahreskreise genauer nachlesen, falls ihr Interesse habt.
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=2322872750588778867&postID=3864041356707868712

Jul21. - 23. Dezember (Wintersonnenwende)

Brennendes Sonnenrad zum JulfestJul (Mittwinter, Wintersonnenwende, Feill Fionnain im Pecti-Wita, Alban Arthan im Caledonii-Wicca, christl. Weihnachten) wird vom 20. bis zum 25. Dezember gefeiert – meistens am 21. Dezember, in der längsten Nacht des Jahres.
Mit der Wintersonnenwende wird die Wiedergeburt des geopferten Jahresgottes bzw. der Tod des Stechpalmenkönigs (Gott des abnehmenden Jahres) und dessen Ablösung durch den Eichenkönig (Gott des zunehmenden Jahres) gefeiert.
Traditionsgemäß werden in dieser Nacht zahlreiche Feuer und Kerzen entzündet, um die Rückkehr des Lichts herbei zu beschwören.

Die Feierlichkeiten werden oft kurz vor Sonnenaufgang angesetzt, so dass das Aufgehen der Sonne wie eine Antwort auf die rituellen Bemühungen erscheint.
Der Vorgang soll auch daran erinnern, dass auf jeden Tod eine Wiedergeburt folgt.
Viele der christlichen Traditionen stammen ursprünglich von diesem Fest ab (Mistelzweig, Dekoration eines Baumes mit Kerzen als Symbol der Rückkehr des Lichtgottes).

Das Julfest im Neuheidentum 

Im nordisch-germanischen Neuheidentum (z. B. Asatru) ist das germanische Julfest das wichtigste Fest im Jahr und man bedient sich dessen, was Volkskundler für vorchristliche Bräuche halten (z. B. Wilde Jagd, bzw. Rauhnächte), um die Julzeit und das Mittwinterfest zu rekonstruieren.
Hier wird es als Wintersonnwendfest gefeiert, manchmal zum astronomischen Datum, dem 21. Dezember („Julmond“), aber auch zum zugeschriebenen 25. Dezember.
Gefeiert wird die wiedergeborene Sonne und das Längerwerden der Tage, da dieser Wechsel seit Menschengedenken überlebenswichtig ist, vor allem für die Saat und Ernte.
Man sieht das Julfest als eine zwölftägige Friedenszeit, in der die Häuser mit immergrünen Zweigen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Tanne, Stechpalme, Kiefer, Efeu, Wacholder geschmückt werden, denen man schützende und heilende Kräfte zuschreibt.


Wacholderzweig


Text aus Wikipedia zitiert>
Das Haus wird geräuchert mit den Worten „Glück ins Haus – Unglück hinaus,“ und auch der oben beschriebene „Julbock“ findet seine Verwendung.
Gastfreundschaft soll schon früher ein wichtiges Element der Julzeit gewesen sein, so soll das Haus den Gästen offengestanden haben, die ein und aus gingen und reich bewirtet wurden.
Zudem ist es ein Brauch, einen großen Holzklotz – den „Julklotz“ – aus dem Wald zu holen, und ihn zwölf Tage und Nächte brennen zu lassen.
Vergleichbar mit dem Volksbrauch, Feuerräder bzw. Osterräder von Bergen abzurollen, werden von Anhöhen brennende Sonnenräder, mit Stroh bespanntes Holz oder geflochten, herab gerollt.

Auch in der Wicca-Hexenreligion ist das Julfest eines der 8 Feste des Jahreskreises, an dem mit der Wintersonnenwende die Wiedergeburt des geopferten Jahresgottes bzw. der Tod des Stechpalmenkönigs (Gott des abnehmenden Jahres) und dessen Ablösung durch den Eichenkönig (Gott des zunehmenden Jahres) gefeiert wird. Zitat Ende>

Ritualgegenstände und Dekoration zum Julfest
 
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traditionelle pagane Speisen: Truthahnbraten, Nüsse, Obstkuchen, Kümmelbrötchen, Eierflip und Glühwein
traditionelle Ritualkräuter: Eiche, Immergrün, Kamille, Lorbeer, Mariendistel, Mistel, Moos, Pinienzapfen,
                                       Rosmarien, Salbei, Stechpalme, Wacholder, Wachsmyrthe, Weihrauch, Zeder
Räucherwerk:  Pinie, Rosmarien, Wachsmyrthe und Zeder
heilige Sabbat-Edelsteine: Katzenauge und Rubin
Kerzenfarben : rot, grün, weiß, gold und silber
Sabbat-Gottheiten zu Jul: Lucina - römische Göttin der Mondmysterien

Frey - skandinavischer Fruchtbarkeitsgott und eine Gottheit, die mit Frieden und Wohlstand assoziiert wird .
        Attis - phrygischer Fruchtbarkeitsgott
        Dionysos - griechischer Weingott
        Wodan - der Hauptgott der Teutonen
      und natürlich der gute, alte Weihnachtsmann - der pagane Gott des Julfest und Personifikation des   Julfestgeistes.


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Wie bei jedem der Sabbatfeste, bedenke, solltest du nach der Wicca Tradition feiern, einen Kreis zu eröffnen  dich vorher zu reinigen und dein Fest kann beginnen, mit allen Kräutern, Kerzen und Ritualgegenständen, die ich bereits beschrieben habe.
Drehe Dich nach allen 4 Himmelsrichtungen und wiederhole jedesmals den Spruch laut:

Horcht auf, ihr Elemente
Luft, Feuer, Erde und Wasser,
mit Glocke und Klinge rufe ich euch herbei
in dieser heiligen Nacht der Freude.

Ein Beispiel eines Wunschrituales:
Zu Gott und Göttin bete ich,
durch einen weiteren Tag begleite mich.
Das Glück lasst bitte treffen mich,
Glück hierher, jetzt, sage ich.
So soll es sein.
Beim Beenden des Rituales, lege alle Gegenstände an ihren Platz zurück, danke den Göttern, die du gerufen hast und sprich:
Der Kreis ist nun aufgehoben.
Dieser Ritus ist nun beendet.
So soll es sein.
Läute dreimal die Altarglocke und sprich:

Glücklich treffen und glücklich scheiden
und glücklich sich wieder vereinen.

Diesen Ritus kannst du immer anwenden und je nach Zweck das Wunschritual in ein anderes umwandeln.























Blessed be
Hexenesse

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Samhain - was hat Halloween und Wicca damit zu tun

SAMHAIN
die Nacht der Feuer und die Nacht der Toten und deren Geister.
Auch die Nacht der MAGIE.
Und das Fundament aller Magie ist der Glaube.
Der Glaube an eine strenge Gesetzmäßigkeit aller verschiedener religiösen Systeme.
Bei der Naturreligion, der Wicca Lehre ist Magie der praktische Bestandteil der Religion- ihre Ausübung und das Erleben.
Sie geht von dem Grundgedanken einer "lebendigen Natur" aus, die auf magischen Handlungen (Ritualen)
reagiert und dadurch veränderbar ist ( entweder im Positiven aber auch im Negativen Sinn).

Samhain wird in der Wicca Tradition zwischen dem 31. Oktober und dem 1.Nov. gefeiert.
Manchmal dauernd diese Feiern auch länger.
Es ist nach Lammas und Mabon das letzte der Erntedankfeste. In einigen Traditionen symbolisiert es den Tod der alten Gottheit.
Das Fest der Toten.
Der Kürbis im Fenster ist ein Zeichen an die Verstorbenen: Hier seid ihr Willkommen.
   

gefunden noch in der hellen Zeit 2014


An diesem Tag – so glaubten die Kelten – sei die Grenze zwischen den Welten offen, wie auch an Beltane.
Diese Interpretationen finden sich noch heute in den leuchtenden Rübengesichtern, in den Kürbisfratzen, Nahrungsmittelopfer (Trick or Treat) und Spuk-Verkleidungen des nordamerikanischen Halloweens, das von irischen Auswanderern verbreitet wurde und mittlerweile auch in Europa an Popularität gewonn

Keltische Folklore


Selbst noch in christlicher Zeit warfen Dorfbewohner die Knochen des geschlachteten Viehs in die Flammen. In der vorchristlichen, gälischen Welt kam dem Vieh eine herausragende Bedeutung zu.

Und im europäischen Raum stellen wir noch heute Kerzen an die Fenster (in der Nacht zwischen 31.Oktober und 1. November), um den Seelen unserer verstorbenen Liebsten den Weg nach Hause zu zeigen und sie so vor den bösen Geistern zu beschützen .

Das englische Wort „bonfire“ leitet sich von diesen „Knochenfeuern“ („bone fires“) ab, im Gälischen jedoch existiert keine solche Parallele. Als das Feuer entfacht war, löschten die Dorfbewohner alle anderen Feuer. Anschließend entzündete jede Familie ihren Herd im Stillen von der gemeinsamen Flamme; auf diese Weise wurden Einzelfamilien und Dorfgemeinschaft zusammengeschworen.
In einigen Teilen Westbritanniens wird Samhain immer noch durch das Backen der „kornigou“ eingeleitet. Dabei handelt es sich um Kekse in Form von Geweihen, um an den Gott des Winters Cernunnos zu erinnern, der sein Geweih abwirft, wenn er in sein Reich in der Anderswelt zurückkehrt.




Die Römer sahen Ähnlichkeiten zwischen Samhain und ihrem eigenen Totenfest. Dieses fand allerdings um den 13. Mai herum statt.
Im Zuge der Christianisierung wurde das Fest im November zu Allerheiligen am 1. November, gefolgt von Allerseelen am 2. November. Dementsprechend wurde der 31. Oktober zum Vorabend zu Allerheiligen („All Hallow's Eve“) und die ursprünglichen Überbleibsel des Festes zu Ehren der Toten wandelten sich möglicherweise in das weltliche Fest Halloween.

Und mit wunderschönen Worten, Musik und Gedanken.........



Um aber die Hexensabbate oder magischen Rituale richtig begehen zu können, benötigten und benötigen vielleicht noch heute , die erfahrenen Kräuterweiblein (Hexen), Zauberer und Alchimisten ihre ganz speziellen Mittel, die dann in den nie fehlenden "Hexenkessel" wanderten.
Was diese teilweisen hallozinogenen, giftigen Stoffe bewirkten, waren die Visionen, die sie zu den Göttern und Geistern führten.
Und über diese Stoffe oder Kräuter , zum Beispiel die Alraune, Stechapfel oder den Hanf könnt ihr auch hier in meinem Blog unter dem Label Giftpflanzen nachlesen.


Zum Abschied für heute ein von mir abgwandelter Segenszauber.
"Wie Gerste den Menschen, das Kind, das Schaf und jedes 
Getier leben läßt,
so soll die Gerste die Göttin und den Gott, 
die Menschen in diesem Haus und
in diesem Land in gleicher Weise vor den 
unheilvollen Wesen beschützen
und leben lassen."


Blessed be
Hexenessel  mit Laila & Calimero




Montag, 24. August 2015

BJD Doll, BJD Fairy Doll, Polymer Elf, Realpuki Soso, Toki ud Kaka, Artist Dolls

Hallo meine Lieben,



nach langer Abwwesenheit bin ich mal wieder zurück in Bloghausen.

Der Grund für mein Fernbleiben ist meine neue künstlerische Tätigkeit.
Ich versuche mich in BJD ( Ball Jointed Dolls) aus Polymer Clay.
Angefangen hat alles mit einem kleinen süßen 9 cm großen Elf, in den ich mich verliebt habe und auch relativ günstig erstanden.
Diese kleinen Mini BJD bearbeite ich jetzt auch selber, Augen vergrößern, Face MakeUp, Kleidung etc.
Der unten ist jetzt in England bei Katy.


Gleich mußte die passende Kleidung gehäkelt werden und bei einem ist es auch nicht geblieben.
Die Originale von Fairyland mußten her. Ich wollte den Vergleich zu den Recastings.
Unterschied ist da, aber einem Laien wird dieser nicht auffallen.
Bei den Kleinen kommt es immer auf den Gesichtsausdruck an und der ist einfach zu süß.

Original Fairyland BJD Realpuki Toki und Realpuki Kaka....

 Realpuki Toki von der Firma Fairyland



 Realpuki Kaka von der Firma Fairyland


 mein großer Calimero mit der kleinen Kaka....na schnell weg sonst frißt er den kleinen Elf.

Da diese kleinen Resinpuppen so teuer sind und ich schon bald in die Pension gehe, dachte ich mir, ich kann das ja selbst machen.
Jaja, am Anfang ist der Gedanke.....
Wie sagt man so schön-  aller Anfang ist schwer und ich begann mit normalem Polymer Clay.Als die einzelnen Teile fertig waren, sind sie wieder auseinandergebrochen oder im Ofen zerrissen,usw.

Ich habe nicht gewußt, welches Material ich brauche, was für Farben und sonst noch alles.
Blauäugig bin ich ans Werk gegangen und bis ich im die Massen von Vorschlägen im Net durchgeackert habe und mich schlau gemacht hatte, wurde mein Geldbeutel immer kleiner. Denn die Material- und Werkzeugkosten waren schon enorm.
Wer dazu mehr wissen möchte kann mich gerne kontaktieren.
Von einer Proxon Schleifmaschine, diversen Skulpturwerkzeugen, Farben, Polymerzusätzen, Magneten, Elastic Cords,Glasaugen (sofern man die nicht auch noch selber machen möchte) etc. ganz zu schweigen.

Aber einmal angefangen, wollte ich durchhalten und durchsstarten.
Da meine Figuren handskulptiert und nicht gegossen sind, ist der Aufwand natürlich umso größer, aber nach jeder fertigen Puppe war ich so stolz und happy, obwohl von perfekt weit entfernt.
Die richtige Kleidung mußte auch noch her, ich häkelte, nähte, kaufte Federn, Bänder, Filz und vieles mehr.

Ich zeige Euch hier meinen ersten Versuch, oje, aber ich war so happy...



 Die linke Schulterkugel existiert mitlerweilen nicht mehr- gebrochen.
Nach dieser kleinen Fantasyfigur habe ich mit Living Doll Clay begonnen und siehe da, es hat funktioniert, zwar erleide ich immer noch kleinere und größere Rückschläge mit gebrochenen Gelenken oder nicht zusammenpassenden Teilen, aber mitlerweilen weiß ich mir zu helfen und  lasse  mich nicht abhalten weitere zu machen.
Meiner Meinung nach werden sie auch immer besser  ????, jede Fairy Doll hat ihren eigenen Charme und ist ein Uniquat, ich kann sie nicht genau reproduzieren, weil ich alles von Hand skulptiere-
und meine Gesichter sind sich ziemlich ähnlich, weil eben Hexenessel's Art.

Hier ein Beispiel mit den ganzen Einzelteilen... nur wenn alle Teile optimal passen, kann die BJD Elf sich richtig bewegen, stehen und sitzen.


Und so sieht sie fertig aus....mein Fairy Elf Mimai

Noch ein paar Bilder, an Hand derer man meine eventuellen Fortschritte sehen sollte..... :-) numeriert nach Schaffens - Reihenfolge......ggg



Der 5. wurde erst gestern fertig und ich bin selber ganz verliebt in ihn.
Solange keiner verkauft ist bleiben sie bei mir als Glücksbringer auf meiner Palme sitzen oder als Wanddeko auf Holz


Ich sammle aber nicht nur BJD Puppen, selbst gemachte und dazu gekaufte - immer noch Kräuter und Pilze, häkle wie besessen und zwischendurch entsteht so ein süßes Kerlchen ( benötige sehr viele Stunden dafür, muß einmal mit schreiben).
Nun wißt ihr warum ich so selten hier bin, und ich hoffe auch dieser kleine Beitrag gefällt Euch.

Mit meinem Letzten BJD Fairy Elf verabschiede ich mich für heute von Euch, bis demnächst



blessed be
Hexenessel


P.S.: Die meisten meiner Polymer Elfen haben echte natürliche Cabochon Sapphiere als Augen
        wer mehr wissen will, schaue in meinen Etsy Shop
https://www.etsy.com/shop/HexenesselsArt?ref=hdr_shop_menu

Freitag, 3. Juli 2015

Wicca Jahreskreis und Hexentanzplätze

Der Wicca-Jahreskreis und die 8 Hexenfeste

Der Wicca-Jahreskreis ist eine Allegorie, die den Wechsel der Jahreszeiten bzw. des Jahreslaufes innerhalb des Jahres beschreibt und von einem achtspeichigen Wagenrad (eng. "wheel of the year") symbolisiert wird.

Dieses System der 8 Feste (vier keltische Hochfeste oder Feuerfeste und vier Sonnenfeste) ist in dieser Form den älteren heidnischen Kalendern unbekannt und ist eine neue Kombination von verschiedenen älteren Traditionen durch die Wicca-Religion.
Das Symbol des Jahresrades (mit vier Hochfesten) ist aber tatsächlich keltischen Ursprungs und könnte sogar noch auf die vorkeltischen Erbauer der archäoastronomischen Kreisgrabenanlagen und Steinkreise zurückgehen (dort jedoch als Radkreuz mit den vier Sonnenfesten).

In Wicca oder in den davon beeinflussten neopaganen Religionen, werden natürliche Prozesse als zyklisch angesehen. Der Zeitablauf innerhalb eines Jahres, aber auch die Entwicklung des Menschen von der Geburt bis zum Tod, werden daher ebenso als zyklisch angesehen.
Diese Zyklen werden auch mit dem Tod und der Wiedergeburt des Gottes und der Fruchtbarkeit der Göttin in Verbindung gebracht.
Die 8 Haupt-Feiertage, genannt Sabbats, richten sich nach dem Jahreslauf (die teils nach festen Daten, teils nach natürlichen oder astrologischen Ereignissen berechnet werden).
Die Feste werden meistens im großen Stil wie eine "Party" gefeiert, ggf. gerne auch von mehreren Coven gemeinsam, falls ausreichend Platz dafür vorhanden ist.
Diese Feste wurden von unterschiedlichen frühen Kulten und Religionen, insbesondere keltischen und germanischen Ursprungs, übernommen.
Bei den Inselkelten waren ursprünglich nur die vier Hochfeste (Samhain, Lugnasad, Imbolc und Beltane) bekannt.


Die Feier der Sonnenwenden kam erst durch die germanische Eroberung hinzu, während die Tagundnachtgleichen von den Kelten und Germanen niemals gefeiert wurden, im Gegensatz zu den älteren vorindoeuropäischen Megalithkulturen, die offenbar sowohl Sonnenwenden als auch die Tagundnachtgleichen feierten.
Bei Festen, die später auch eine christliche Überformung erhielten, wird in der untenstehenden Auflistung jeweils darauf hingewiesen.

Der Jahreskreis beginnt der keltischen Tradition folgend mit Samhain, dem keltischen Neujahrsanfang.
Neben den 8 Sabbat-Festen gibt es die 13 Esbats, die zu Ehren der Göttin bei Vollmond (manchmal auch Schwarzmond) veranstaltet werden.
Bei ihnen handelt es sich um magische Arbeitstage.
Gefeiert wird immer in der Form der Hexenringe.


Licht- / Feuer-Feste, Mondfeste oder Große Sabbate 

Die vier Feuerfeste gelten als die "höheren" Festtage und werden daher auch als Große Sabbate bezeichnet. Sie liegen jeweils genau in der Mitte zwischen zwei solaren Festen, und werden deshalb auch als Kreuz-Viertel Tage bezeichnet.
Für die Bestimmung der genauen Daten der Drei-Viertel Tage gibt es je nach Tradition unterschiedliche Vorgehensweisen. Traditionellerweise werden die mit den Kalenden übereinstimmenden Daten verwendet, in anderen Traditionen werden diese auch kalendarisch genau zwischen den solaren Festen gefeiert:

Sonnenfeste oder Kleine Sabbate 

 

 

Die vier solaren Feste, die nach astronomischen Konstellationen des Sonnenstandes bestimmt werden, werden auch als Kleine Sabbate bezeichnet und sind:

Hemisphären 

Das Wicca typische Jahresrad hat seinen Ursprung auf der Nordhalbkugel.
Auf der Südhalbkugel werden deshalb die einzelnen Feste meistens, entsprechend der umgekehrten Jahreszeiten, in umgekehrter Reihenfolge gefeiert, d. h. Jul im Juni zur dortigen Wintersonnenwende und Litha im Dezember zur dortigen Sommersonnenwende.
Manche Wicca auf der Südhalbkugel behalten aber auch die Festtagstermine der Nordhalbkugel bei.

Eine weit verbreitete Rechenmethode ist die folgende
  1. Samhain - Beginn des Winterhalbjahres und Neujahr der Hexen, 11. Neumond im Kalenderjahr (10.November 2007)
  2. Yule - Wintersonnwende, 21. Dezember fix
  3. Imbolc - 2. Vollmond nach Yule, (22. Januar 2008)
  4. Ostara - Frühjahrstagundnachtgleiche, 21. März fix
  5. Beltane - Beginn des Sommerhalbjahres, 5. Vollmond nach Yule, (20. April 2008)
  6. Litha - Sommersonnwende, 21. Juni fix
  7. Lammas - 8. Vollmond nach Yule, (18.Juli 2008)
  8. Mabon - Herbsttagundnachtgleiche, 21. September fix


In Gerald Gardners Bricket Wood Coven wurden ursprünglich nur die vier keltischen Hochfeste mit den ursprüngliche Namen Halloween (Samhain), Candlemas (Imbolc), Beltane und Lammas (Lugnasad) gefeiert, wobei Beltane als wichtigstes Fest angesehen wurde.
Gegen 1958 begann der Coven auch die vier solaren, eher dem germanischen Kontext entstammenden Feste zu feiern.
Dieses wurde von Gerald Gardner, der mit Ross Nichols (dem Gründer des Ancient Druid Order to found the Order of Bards, Ovates and Druids (OBOD)) befreundet war, ausdrücklich begrüßt, da im keltischen Neuheidentum auch die Sonnenwenden gefeiert wurden (im Gegensatz zu den historischen Kelten, die weder die Sonnenwenden noch die Tagundnachtgleichen feierten).
In vielen neodruidisch orientierten neopaganen Religionen wurden daraufhin im Gegenzug die vier Wicca-Hochfeste aufgenommen und so in beiden Religionen die gleichen acht Feste gefeiert.

Übersicht

Fest Datum Sonne im Zeichen
Samhain Nacht auf den 1. November ≈ 15°
Jul 21. - 23. Dezember (Wintersonnenwende)
Imbolc 2. Februar ≈ 15°
Ostara 21 - 23. März (Frühlingstagundnachtgleiche)
Beltane 1. Mai ≈ 15°
Litha 21. Juni (Sommersonnenwende)
Lughnasadh 1. und 2. August ≈ 15°
Mabon 21. - 24. September (Herbsttagundnachtgleiche)

 

Samhain - siehe im Blog label Hexenseite

Jul 

Jul (Mittwinter, Wintersonnenwende, Feill Fionnain im Pecti-Wita, Alban Arthan im Caledonii-Wicca, christl. Weihnachten) wird vom 20. bis zum 25. Dezember gefeiert – meistens am 21. Dezember, in der längsten Nacht des Jahres.
Mit der Wintersonnenwende wird die Wiedergeburt des geopferten Jahresgottes bzw. der Tod des Stechpalmenkönigs (Gott des abnehmenden Jahres) und dessen Ablösung durch den Eichenkönig (Gott des zunehmenden Jahres) gefeiert.
Traditionsgemäß werden in dieser Nacht zahlreiche Feuer und Kerzen entzündet, um die Rückkehr des Lichts herbeizubeschwören.
Die Feierlichkeiten werden oft kurz vor Sonnenaufgang angesetzt, so dass das Aufgehen der Sonne wie eine Antwort auf die rituellen Bemühungen erscheint.
Der Vorgang soll auch daran erinnern, dass auf jeden Tod eine Wiedergeburt folgt.
Viele der christlichen Traditionen stammen ursprünglich von diesem Fest ab (Mistelzweig, Dekoration eines Baumes mit Kerzen als Symbol der Rückkehr des Lichtgottes).

Imbolc 

Imbolc (ausgesprochen: „Imbolk“) (Brigid, Brigantia, Tag der Birgit, Lupercalia, Panfest, Oimelc, Fest der Fackeln, Candelaria in Mexiko, kathol. Mariä Lichtmess) wird am 1. und 2. Februar gefeiert.
Es ist ein Fest der Reinigung und des Lichts und ist der Göttin Brigid (auch Bride, Brigitte, Bridget) gewidmet. Die Göttin ist zu dieser Zeit im Jahreszyklus eine Jungfrau.
Im alten Rom wurde der Tag zu Ehren der Göttin Februa mit Fackel Festzügen und Kerzen als Zeichen der Reinigung und Sühne begangen. Manche Wicca setzen sich eine Krone mit brennenden Kerzen auf den Kopf. Da der Tag die Kräfte der Sonne und des Feuers, und damit Licht und Inspiration symbolisiert, wird er gern für Initiationsrituale genutzt.
Im katholischen Glauben wurde der Tag als Lichtmess übernommen – dem Tag, an dem die Kerzen geweiht werden.
Der Adventskranz wird aus dieser Sicht als in der Tradition der brennenden Krone stehend gedeutet.

Ostara 

Ostara (Frühlingstagundnachtgleiche, Alban Eiler im Caledonii-Wicca, christl. Ostern) wird vom 20. bis zum 23. März gefeiert.
Das Frühlingsfest symbolisiert die Zeit des Neuanfangs. Mit ihm im Zusammenhang stehen der Frühjahrsputz und die Frühlingsdiät (zur Reinigung und Entschlackung des Körpers), sowie die heute noch bekannte Tradition des Ostereieranmalens.
In der Wicca-Religion bedeutet die gleiche Länge von Nacht und Tag, dass das Licht nun die Dunkelheit überholt und die Göttin erwacht und Fruchtbarkeit über die Erde bringt.
Bei den Germanen war dieser Tag möglicherweise einer Göttin (Ostara, Eostre oder Austro) gewidmet – Ostermond ist als altdeutscher Begriff für April überliefert.
Die historische Authentizität dieser hypothetischen Göttin ist jedoch sehr umstritten (siehe auch Ostara).

Beltane 

Beltane (ausgesprochen: „Bell-täin“) (Bealtinne im Caledonii-Wicca, Walpurgisnacht / Walburga im Wiccatru, Tana im Stregheria, Rudemas in Mexiko), eines der wichtigsten Feste, wird in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai gefeiert.
Man entzündet Beltane-Feuer (Maifeuer), um die Fruchtbarkeit der Göttin und ihre Vereinigung mit dem Gehörnten zu feiern. Die Verbindung des Maibeginns mit Fruchtbarkeit kennt nicht nur der Wicca-Kult: auch der traditionelle deutsche Maibaum wird als Phallussymbol gedeutet.
Die Sexualität wurde an diesem Fest als etwas natürliches angesehen.
Im Zuge der Missionierung wurde im Mittelalter daraus die Walpurgisnacht gemacht in der die Hexen sich angeblich auf dem Blocksberg versammelten, ihren Hexensabbat abhielten und mit dem Teufel buhlten.

Litha 

Litha (ausgesprochen: „Litta“) (Mittsommerfest bzw. Mittsommernacht im Wiccatru, Sommersonnenwende, Feill Sheathain im Pecti-Wita, Alban Hefin im Caledonii-Wicca, christl. Johannistag) wird zwischen dem 20. und 26. Juni gefeiert, weil am 21. Juni die Sonne an ihrem höchsten Punkt steht und diese Nacht somit die kürzeste des Jahres ist.
Es wird um Freudenfeuer getanzt oder über Feuer gesprungen, um Fruchtbarkeit, Reinigung, Gesundheit und Liebe zu fördern.
Das Christentum kennt den 24. Juni als Johannistag oder Johannisfest.

Lughnasadh 

Lughnasadh (ausgesprochen: „Luu-na-ssah“) (Lammas, Lúnasa, Conucopia im Stregheria, Thingtide im Wiccatru, Fest des Lichtgottes, Fest des Brotes, Kräuterweih, Fest des Wassers) wird am 1. und 2. August gefeiert.
Ursprünglich wurde es nicht an genau diesem Datum gefeiert, sondern mit der ersten Reife, also der ersten Ernte. Es ist das Fest der Fülle und des Überflusses, bei dem man den Göttern mit Opfergaben für die blühende Natur und das reife Korn dankt und sie um eine reiche Ernte bittet.
Neben Beltane diente das Fest auch dazu, menschliche Bindungen zu weihen.
Der Name Lughnasadh bezieht sich auf den keltischen Lichtgott Lugh, der zum mythologischen Göttergeschlecht der Túatha Dé Danann zählt. Der alternative Name Lammas ist angelsächsisch-christlichen Ursprungs und daher im Wiccatum heute weniger gebräuchlich.

Mabon - siehe im Blog label Hexenseite

Orte 

 Blick vom Hexentanzplatz auf Thale - Bodental um 1900

Im Ostharz südlich Thale gibt es den besonders in Norddeutschland bekannten Hexentanzplatz, im Tal der Bode auf erhöhter Position gelegen.
Die Menhire von Carnac, an der Atlantikküste, im südlichen Teil der Bretagne.

Die göttlichen Schwingungen der Eneregie veranlassen bis heute moderne Druidenorden Prozessionen dorthin zu führen.

Dort werden rituelle Traditionen an bestimmten Jahrestagen wie der Walpurgisnacht durch Feiern gepflegt.
Die Externsteine, im Teutoburger Wald, Treffpunkt vieler Hexentreffen und Sabbate.



Von der im Bodetal gegenüberliegenden Rosstrappe aus soll einst eine Reiterin im Galoppsprung das Bodetal hinüber zum Hexentanzplatz überquert und dabei einen bis heute sichtbaren Hufabdruck im Fels hinterlassen haben.
Stonehenge, das mittlerweilen zum Unesco Kulturerbe zählt.
mein ganz persönlicher Kraft-Platz, am Pillberg bei Schwaz, Tirol


Rolle des Hexensabbats in den Hexenverfolgungen 

Der Vorwurf einer Teilnahme am Hexensabbat spielte in Hexenprozessen oft eine Schlüsselrolle.
Als Hexentanzplatz oder Teufelstanzplatz wurden in der Zeit der Hexenverfolgungen viele Örtlichkeiten in Europa bezeichnet, an denen sich die Angeklagten in den Hexenprozessen angeblich zu geheimen Hexenversammlungen getroffen haben sollen.
Anlass soll zum Beispiel der Hexensabbat in der Walpurgisnacht gewesen sein.
 Stonenege - der Opferstein
Man glaubte, dass sich dort Zauberer beziehungsweise Hexen mit dem Teufel auf den so bezeichneten Bergen oder Flurstücken versammelt hätten.
Die Richter forderten in den Hexenprozessen von den Angeklagten die genaue Aufzählung der besuchten Teufelstanzplätze (also einen genauen Ort der Teilnahme am Hexensabbat) und eine Besagung (Denunziation) der Namen weiterer Teilnehmer der Treffen.
 Bild von Goya
Auch diese denunzierten Menschen wurden dann verhaftet und angeklagt, und es kam zu den sogenannten Kettenprozessen mit vielen Hinrichtungen.

Hexentanzplätze 

Von den Hunderten angeblicher Hexentanzplätze seien als Beispiele genannt:
  • Im Harz die Felserhebung Hexentanzplatz bei Thale, der Berg Brocken und der Hexentanzplatz (auch Ellrichblick) bei Walkenried.
  • Im Jahr 1597 wurde Anna Dietrich beschuldigt, sie sei auf dem Hexentanzplatz Kesslertanz bei Rinderbügen in Hessen gewesen.
  • Peter Essenkemper gestand im Jahr 1631 unter der Folter, er habe elf Tanzplätze in und bei Menden in Westfalen besucht. Die genannten Versammlungsplätze in den Mendener Prozessen finden sich an Mendener Lokalitäten („am hohen Graben am Kreuzweg“), am Romberg (Rodenberg), am untersten Stein bei Hemers Garten, „uf dem Brocke in Oesbern“, auf dem Kirchhofe in Schwitten, in Boinkhausen, in Holthausen (Holzen), „auf der Heide“ in Wimbern, in Balve, „uf dem Dieke“ bei Fröndenberg, „auf der Lehmkuhlen“ bei Unna und viele andere mehr.
  • Im Nockalmgebiet im Salzburger Land (Österreich) der Hexentanzplatz auf der Klölingnock.
  • Die „Hexmatt“ in Pratteln (Basel-Landschaft/Schweiz)
Hexenring ist das biologische Phänomen das wir so oft bei Pilzen finden und zu dem die Hexentänze in Verbindung stehen.



Die Annahme, dass alle Hexen irgendwann einmal daran teilgenommen haben müssten, bewog die Ankläger, bereits als Hexen Angeklagte zu fragen, wen sie dort gesehen und getroffen hätten.
Spätestens unter der Folter benannten die Beschuldigten dann ihre vermeintlichen Mitgenossen.
Aufgrund der so erpressten Aussagen - der so genannten Besagung - konnten weitere angebliche Teilnehmer an einem Hexentreffen angeklagt werden. Dies führte nicht selten dazu, dass sich die einmal in einer Region begonnenen Hexenprozesse schnell ausweiteten (Hexenjagd).
Bezeichnenderweise wurde jedoch keine einzige „Hexe” verurteilt, weil sie auf frischer Tat auf einem Hexensabbat erwischt worden wäre.
 Manche Hexentheoretiker lehnten den Glauben daran ab und stellten die Untersuchung von Schadenszauber - auch mittels der von der Inquisition erlaubten Folter - ins Zentrum ihrer Verhörsanweisungen.


Take care about everything you say, you think and you write......
blessed be
Hexenessel

Fliegenpilz Prachtexemplar

Fliegenpilz Prachtexemplar
copyright by DB August 2010 Pillberg