Hexenrede

HEXEN LEBEN IM EINKLANG MIT DER NATUR HEXEN LASSEN ANDERE IN FRIEDEN LEBEN HEXEN SIND GEGEN GEWALT HEXEN SIND KEINE SATANISTEN HEXEN TÖTEN KEINE TIERE HEXEN SIND KEINE SEKTEN UND KEINE SEKTENMITGLIEDER HEXEN MACHEN WAS SIE WOLLEN, WENN SIE DABEI KEINEM ANDEREN SCHADEN: DIE HEXENREDE: TU WAS DU WILLST SOLANGE ES NIEMANDEM SCHADET: SO SEI ES !!!

über mich

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Ich bin eine Solitary-Wicca (freifliegende Hexe), die keinem Coven angehört und lebe meine persönliche Freiheit ohne hierarchische Strukturen und lebe meine Überzeugung.
Die Grundsätze der Wicca-Tradition, das Leben im Einklang mit der Natur sind mir dabei sehr wichtig.

Kräuterteemischungen auf Anfrage

Meine Spezialteemischungen sind aus rein bioligischer
Handsammlung, aus den Bergen und vom Eigenanbau. Muntermachertee, Antidepressionstee, Gute-Nacht-Tee, Magen-Darmtee, Kopfschmerztee, Kindertee, Wohlfühltee, Frauenleidentee, Dies ist nur eine kleine Auswahl meiner besonderen Mischungen. Alle Mischungen werde ich in diesem Blog unter label "Kräuterspezialmischungen" veröffentlichen. und während du meinen Blog anschaust hör dir diese wunderschöne Musik samt Video von Deep Forest the hymn und viele andere... Gifs
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Freitag, 29. Juli 2011

Greeenpeace im Sylter Außenriff

  Erinnern Sie sich? Im August 2008 versenkten Aktivisten von Greenpeace Hunderte Natursteine im Sylter Außenriff. Damit nicht genug: Im Juli 2009 werden erneut große Steine in Fladen und Middlegrund durch unser schwedisches Greenpeace-Team der Ostsee übergeben.

Mit den Steinen werden die Gebiete vor den zerstörerischen Grundschleppnetzfischern geschützt. Das Sylter Außenriff beispielsweise wurde bereits 2004 von der Bundesregierung bei der EU als “Natura 2000-Gebiet“ gemeldet. Genützt hat das wenig: Bis heute gibt es dort keinerlei Schutz – der Sand- und Kiesabbau ist nach wie vor erlaubt und auch die Fischerei macht dem Gebiet schwer zu schaffen.

Stein wird im Meer versenkt.


Greenpeace-Aktivisten versenken Steine im Kattegat vor der schwedischen Kueste,
© Aslund/Greenpeace




Nun – sieben Jahre nach der Meldung bei der EU – scheint endlich etwas zu passieren: Eine Arbeitsgruppe aus dem Umwelt- und dem für die Fischerei verantwortlichen Verbraucherschutz-Ministerium hat einen Vorschlag erarbeitet, wie die Fischerei künftig in den deutschen Meeresschutzgebieten beschränkt werden soll. Doch der greift leider viel zu kurz! Er sieht zum Beispiel nicht vor, die Grundschleppnetzfischerei in den Schutzgebieten komplett zu verbieten. Auch die Stellnetzfischerei soll das ganze Jahr erlaubt sein.

Gerade das Sylter Außenriff ist aufgrund seines großen Schweinswal-Bestandes als Schutzgebiet ausgewählt worden. Bleibt die Stellnetzfischerei, werden auch zukünftig viele Schweinswale in deren Maschen ertrinken. Um das Problem aus dem Weg zu räumen, favorisiert die Fischereiseite innerhalb der Arbeitsgruppe folgende Lösung: Stellnetze sollen mit so genannten Pingern ausgerüstet werden. Pinger sind elektrische Lautgeber, die durch hohe Töne Schweinswale vertreiben. Sie lesen richtig: Um die Schweinswale ungestört (aufwachsen) zu lassen, wird zuerst ein Schutzgebiet eingerichtet. Um danach dafür zu sorgen, dass die Tiere mit Unterwasserlärm wieder aus dem Gebiet vertrieben werden. Meeresschutz sieht anders aus!

Toter Schweinswal im Netz


Protest gegen das Sterben von Schweinswalen in den Netzen der Fischereiflotten; © Langrock/Zenit/Greenpeace



Neben dieser entscheidenden Schutzgebietsdiskussion findet auf europäischer Ebene ein weiterer wichtiger Prozess zur Zukunft der Meeresumwelt statt: die Reform der Gemeinsamen EU-Fischereipolitik. In diesen Tagen veröffentlicht die europäische Fischereikommissarin Maria Damanaki einen Vorschlag für eine neue EU-Fischereipolitik. Mehrfach hat sie zuletzt davon gesprochen, dass nur ehrgeizige, radikale Schritte in der EU-Fischerei die Fischbestände retten können.

Unsere Forderungen für diese Reform sind klar: Die viel zu großen Fangflotten müssen abgebaut werden; die von der EU vergebenen Fangquoten dürfen nicht höher sein als die Wissenschaft empfiehlt; großflächige Schutzgebiete müssen eingerichtet werden, um den europäischen Meeren und ihren Bewohnern die Möglichkeit zur Erholung zu geben. Und schlussendlich muss die Fischerei effektiv kontrolliert werden. Schwarzfischer müssen empfindliche Strafen treffen (weitere Infos hierzu, siehe rechte Spalte).  

Die EU-Fischerei muss weg von der auf kurzfristige Profite ausgerichteten industriellen Fischerei. Sie muss hin zu einer handwerklichen Küstenfischerei, die Arbeitsplätze sichert und die Bedürfnisse zukünftiger Generationen berücksichtigt.

Dafür werden wir uns in den kommenden Monaten einsetzen. Rechtsverbindliche Schutzgebiete müssen eingerichtet werden! Nur so können sich die überfischten Speisefischbestände und die zerstörte Meeresnatur wieder erholen. Wenn es Ihnen möglich ist, unterstützen Sie Greenpeace dabei mit einer Extraspende. Dafür danke ich schon jetzt.

Herzliche Grüße



Thilo Maack
Meeresbiologe



Thilo Maack
Thilo Maack,
© Schneider/Greenpeace

Jetzt auch in der Klaverbank

Ein Felsbrocken wird in der Klaverbank vor der holländischen Küste versenkt.


Seepferdchen-Skulpturen schützen die Nordsee


Lebendige Steine schützen Riff

Zahlreiche Meeresorganismen wachsen auf den von Greenpeace vor Sylt versenkten Steinen.


Bericht von den Tauchgängen im Sylter Außenriff


Zur Reform der EU-Fischereipolitik

Protest gegen die Überfischung vor dem EU-Ratsgebäude


Greenpeace-Hintergrund; pdf-Datei, 545 KB


Interview mit Thilo Maack ...

Unterwasser-Aufnahme eines Buckelwal


... zur diesjährigen IWC-Tagung

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